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Politische Diskussion der Duisburger Wirtschaftsjunioren mit Paul Ziemiak

Die beiden Duisburger Wirtschaftsjunioren Thomas René Müller und Daniel Vahnenbruck folgten am 19.05.2015 der Einladung des Landesverbands der Wirtschaftsjunioren Nordrhein-Westfalen und nahmen an der politischen Diskussion mit Paul Ziemiak (Bundesvorsitzender der Jungen Union Deutschlands) teil. Im offenen Ambiente des Solinger Lichtturms wurden aktuelle und zukünftige politische Themen wie z.B. der Fachkräftemangel durch eine schwindende Anzahl an Auszubildenden für die Wirtschaft diskutiert.

Thomas René Müller, Paul Ziemiak, Daniel Vahnenbruck   (v.l.)

Thomas René Müller, Paul Ziemiak, Daniel Vahnenbruck (v.l.)

Nach einer kurzen Begrüßung durch den Landesvorsitzenden Marcus Lenders und dem Ressortleiter Politik & Wirtschaft Steffen Säcker startete die politische Diskussion mit Paul Ziemiak.

Neben der Fachkräfteproblematik wurden auch Themen wie die Flüchtlingskatastrophe im Mittelmeer thematisiert. Hier setzte Paul Ziemiak einen persönlichen Schwerpunkt, da er aus eigener Erfahrung berichtete, wie seine Familie und er im „Kalten Krieg“ aus Polen nach Deutschland ausreiste und in ein Auffanglager kam. Seine Eltern, beide ausgebildete Ärzte aus Polen, hatten Schwierigkeiten mit der Anerkennung ihrer akademischen Abschlüsse in Deutschland. Ohne ein Wort deutsch zu sprechen kam er in den Kindergarten und integrierte sich mit seiner Familie in Iserlohn. Die Wirtschaftsjunioren zeigten sich beeindruckt von den geschilderten Erlebnissen. Der Schlüssel für eine funktionierende Integration ist und bleibt die Sprache und das „Wollen“ von beiden Seiten, so Ziemiak.

Im Nachgang zur intensiven politischen Diskussion mit Paul Ziemiak blieb noch Zeit für diverse Einzelfragen. Die beiden Duisburger Wirtschaftsjunioren waren von der politischen Diskussion begeistert und wünschten Paul Ziemiak eine gute Fahrt nach Berlin, die aufgrund des GDL-Streiks kurzfristig mit dem Auto durchgeführt werden musste.