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Rheinorange erstrahlt auf Initiative der Wirtschaftsjunioren bald in neuem Glanz

Die an der Mündung der Ruhr in den Rhein gelegene und weit sichtbare Skulptur Rheinorange des Künstlers Lutz Fritsch ist in die Jahre gekommen. 1992 auf Initiative der Duisburger Wirtschaftsjunioren mit Unterstützung einer Vielzahl von Unternehmen errichtet, hat Rheinorange durch Witterung und Graffitis Schaden genommen. Dies und die im Zuge des Ausbaus des Ruhrtalradweges ermöglichte Beleuchtung haben die Wirtschaftsjunioren zum Anlass genommen, sich für eine Instandsetzung einzusetzen. „Wir als Junge Wirtschaft setzen uns für Nachhaltigkeit ein“, betont Henning Grzesiek, Sprecher der Duisburger Wirtschaftsjunioren. „Daher war es für uns selbstverständlich uns dauerhaft für Rheinorange einzusetzen und gemeinsam mit den Unternehmen der Region eine Restaurierung zu ermöglichen.“

Den etwa 30 Unternehmen und Wirtschaftsjunioren die mit Ihren Spenden die ca. 50.000 Euro teure Restaurierung von Rheinorange möglich machen gilt daher der Dank der Wirtschaftsjunioren, des Lehmbruck Museums und des Künstlers Lutz Fritsch. Mit besonders hohen Spenden ermöglichen die Volksbank Rhein-Ruhr-Stiftung und die Hülskens Unternehmensgruppe (je 10.000 Euro) sowie die Duisburger Hafen AG, die Sparkasse Duisburg und die Wirtschaftsjunioren Duisburg e.V. (je 5.000 Euro) ein baldiges Erstrahlen von Rheinorange in neuem Glanz. Die für den Neuanstrich benötigte Farbe im Wert von fast 5.000 Euro wird vom weltweit führenden Additiv-Hersteller BYK-Chemie, einem Unternehmen der Altana-Gruppe mit Sitz in Wesel, gestellt. Henning Grzesiek stellt heraus: „Das Restaurierungsprojekt zeigt, dass Herausforderungen, die für einen allein zu groß sind, gemeinsam bewältigt werden können und ist damit ein tolles Beispiel für Zusammenarbeit und lokale Verantwortung der Wirtschaft“.

Dr. Söke Dinkla, Direktorin des Lehmbruck Museums, berichtet über den weiteren Ablauf der Restaurierung: „Nach der inzwischen erfolgten Einrüstung wird die Skulptur vollständig angeschliffen und eine Grundierung aufgetragen. Abschließend folgt dann wieder eine Beschichtung in reinem Orange – RAL 2004“. Die Restaurierung soll am 20./21. Mai abgeschlossen sein, so das Rheinorange als Landmarke wieder weithin sichtbar sein wird. Dank der inzwischen installierten Beleuchtung wird die Skulptur dann auch nachts ein beeindruckendes Zeichen in Reinorange setzen.

„Ich finde es großartig, dass der Gedanke – Rheinorange als Gemeinschaftsprojekt umzusetzen – auch bei der Restaurierung weiterlebt und in der neuen Generation von Wirtschaftsjunioren fest verankert ist“ betont Dr. Ulrich F. Kleier, Ehrenpräsident der Niederrheinischen IHK und als Sprecher der Duisburger Wirtschaftsjunioren 1990 einer der Mitinitiatoren von Rheinorange.

Rheinorange

Die Skulptur „Rheinorange“ markiert die Mündung der Ruhr in den Rhein und damit einen der wichtigsten Orte in der Region: Die Ruhr gab der Region den Namen, der Rhein ist für den Binnenhafen die Lebensader. Das Material Stahl verweist auf einen der zentralen Wirtschaftsbereiche der Stadt.

Der Bildhauer Lutz Fritsch (*1955) hat speziell für diesen Ort eine Skulptur geschaffen, die in ihrer mächtigen Ausdehnung (25 x 7 x 1m) eine der bedeutendsten Landmarken Deutschlands darstellt. Darüber hinaus ist sie aufgrund ihres Entstehungsprozesses als Kooperationsprojekt und Teamleistung einer Vielzahl von Unternehmen mit ihren Mitarbeitern in Zusammenarbeit mit dem Künstler, dem Wilhelm Lehmbruck Museum und der Stadt Duisburg ein Symbol für die gestalterische Kraft der Wirtschaft.

Schon gleich nach ihrer Aufstellung am 26. September 1992 wurde sie zu einem wichtigen Monument im Stadtbild. Mit dem klaren Orange (= Reinorange) wählte der Künstler die Farbe der größten Konzentration von Energie und Leuchtkraft. Damit wurde „Rheinorange“ zu einem Zeichen für Aufbruch und Wandel, für die Identifikation mit der Stadt Duisburg. Die Form erinnert an eine „Stahlbramme“. In dieser Art werden im Stranggussverfahren Blöcke z.B. aus Stahl gefertigt, um sie für die weitere Verarbeitung vorzubereiten.

Das Kunstwerk ist inzwischen auch eine Art „Verkehrszeichen“ für die Schifffahrt, Zielpunkt von Wanderern, Radfahrern (Endpunkt des Ruhrwanderweges) und des jährlichen Ruhrmarathons.

Die Initiative zu diesem Kunstwerk wurde durch die Wirtschaftsjunioren Duisburg 1989 in Zusammenarbeit mit dem Lehmbruck Museum ergriffen. Die Skulptur wurde für diesen Ort vom Künstler geschaffen. Sie ist ein sichtbares Zeichen des erfolgreichen Strukturwandels der Stadt und ein Symbol für die gestalterische Kraft der Wirtschaft. In dreijähriger Planung ist es den Wirtschaftsjunioren gelungen, die notwendigen Mittel als Geld- und Sachspenden zusammenzutragen und mit der Aufstellung der Skulptur 1992 ihre Idee gemeinsam mit dem Künstler, der Stadt Duisburg und dem Lehmbruck Museum zu realisieren.

Daten und Fakten zur Rheinorange

Maße

  • Höhe     25 m
  • Breite      7 m
  • Tiefe        1 m
  • Gewicht  83 Tonnen

Material

  • Stahl in 120 Einzelblechen geliefert und zusammengeschweißt
  • Farbe: 700 kg RAL 2004, seidenglänzend

Fundament

  • Für die Befestigung von Rheinorange wurde eine Grube von 400 Kubikmetern ausgehoben.
  • 8 Tonnen Stahlgeflecht in 400 Tonnen Beton zur Fixierung eines Rahmens wurden darin verbaut.
  • Rheinorange wurde mit 76 Ankerschrauben am Rahmen befestigt.

Zum Künstler – Lutz Fritsch

Der in Köln lebende Lutz Fritsch (*1955) ist Bildhauer, Fotograf und Zeichner. Seine farbigen Werke hat er für Innen- und Außenräume geschaffen, die dort die vorhandenen Dimensionen und Situationen aufnehmen, definieren und kommentieren. Der Künstler ermöglicht damit neue Sichtweisen auf Räume und Orte, seine Werke werden zu Orientierungspunkten in Städten und Landschaften.

Weitere Werke von Lutz Fritsch im öffentlichen Raum (z.B.)

  • „Vorgang – Zustand“ in Bonn vor dem Schumannhaus
  • „Der Stand der Dinge“ in Pforzheim
  • „Bibliothek im Eis“ in der Antarktis
  • „Standortmitte“ in Köln

 Wer sind die Wirtschaftsjunioren Duisburg?

Die Wirtschaftsjunioren (WJ) Duisburg sind eine Vereinigung von jungen Unternehmern und Führungskräften mit mehr als 80 Mitgliedern aus allen Bereichen der Wirtschaft. Die WJ Duisburg gehören den Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD) an, die mit mehr als 10.000 aktiven Mitgliedern den größten Verband von Unternehmern und Führungskräften unter 40 Jahren bilden. Bundesweit verantworten die Wirtschaftsjunioren bei einer Wirtschaftskraft von mehr als 120 Mrd. Euro Umsatz rund 300.000 Arbeits- und 35.000 Ausbildungsplätze. Der Bundesverband WJD ist seit 1958 Mitglied der mehr als 100 Nationalverbände umfassenden Junior Chamber International (JCI).

Weitere Informationen im Internet:

http://www.lutz-fritsch.de

http://www.lehmbruckmuseum.de

Spender

  • BYK-Chemie GmbH
  • Creditreform Duisburg Wolfram KG
  • Duisburger Hafen AG
  • Elskes Transportbeton GmbH & Co. KG
  • Franz Haniel & Cie. GmbH
  • Friedrich Kleier GmbH & Co. KG
  • Grillo-Werke AG
  • Haeger & Schmidt International GmbH
  • H&S Container Line GmbH
  • Hülskens Holding GmbH & Co. KG
  • Ruhrmann Logistik GmbH & Co. KG
  • Sparkasse Duisburg
  • thyssenkrupp Steel Europe AG
  • UnternehmerverbandsGruppe e.V.
  • VITRUM Isolierglas GmbH & Co.
  • Volksbank Rhein-Ruhr Stiftung
  • Wirtschaftsjunioren Duisburg e.V.
  • Wittig GmbH
  • Wohnwelt Fahnenbruck GmbH
  • sowie weitere private Sponsoren

Hier einige Presseresonanzen: