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Rheinorange wird 25

Wirtschaftsjunioren feiern 25 Jahre Rheinorange

Seit 1992 ragt die Skulptur „Rheinorange“ von Lutz Fritsch bei Rheinkilometer 780 in den Himmel. Sie war damals auf Initiative der Duisburger Wirtschaftsjunioren mit Unterstützung einer Vielzahl von Unternehmen errichtet worden. Die Wirtschaftsjunioren haben sich dabei nicht nur auf ein einmaliges Engagement beschränkt sondern der Skulptur in den nun 25 Jahren stets als Pate zur Seite gestanden. So machten sie im letzten Jahr gemeinsam mit Unternehmen und Privatpersonen aus der Region eine ca. 50.000 Euro teure Restaurierung möglich. Rheinorange ist damit als Landmarke wieder weithin sichtbar. Dank der inzwischen installierten Beleuchtung setzt die Skulptur auch nachts ein beeindruckendes Zeichen in Reinorange.

Der 25. Geburtstag und das nachhaltige Engagement der bedeutenden Skulptur wurden nun angemessen gefeiert.

Der offizielle Teil erfolgte im Rahmen eines Festaktes im Lehmbruck-Museum in denen Vertreter der Stadt, des Museums, der Wirtschaftsjunioren sowie der Künstler aus 25 Jahren Rheinorange berichteten. In der Gesprächsrunde wurde klar, wie viel Engagement und Mut erforderlich waren um ein Projekt zu realisieren an das am Anfang bei Weitem nicht alle Duisburger glaubten. Anja Süselbeck, Sprecherin der Duisburger Wirtschaftsjunioren, stellte dabei vor allem heraus, dass Rheinorange damals wie heute ein Gemeinschaftsprojekt vieler Akteure der regionalen Wirtschaft ist und damit und mit seiner Nachhaltigkeit Vorbildcharakter hat. Sie erinnere viele Bürger an eine glühende Stahlbramme und stehe damit auch symbolisch für Stahlindustrie und Hafen.

Die Skulptur, die am Anfang auch auf Skepsis gestoßen war, ist inzwischen im Herzen der Duisburger Bürger fest verankert. Dies zeigte sich auch in einem Bürgerfest, mit dem die Wirtschaftsunionen alle interessierten Bürgerinnen und Bürger einluden bei tollem Wetter die Rheinorange zu besuchen. Gemeinsam mit Duisburger Bürgervereinen wurde für das leibliche Wohl gesorgt. Die Duisburger Band „Ruhrorangen“ bot die passende musikalische Untermalung. Hierbei gab es auch die Möglichkeit das zum Jubiläum erschienene Buch „Rheinorange“ zu erwerben. Noch bis Ende Oktober ist die Geschichte der Rheinorange auch in einer Studio-Ausstellung im Lehmbruck-Museum eindrucksvoll zu erleben.

Rheinorange

Der Bildhauer Lutz Fritsch (*1955) hat mit Rheinorange eine Skulptur geschaffen, die in ihrer mächtigen Ausdehnung (25 x 7 x 1m) eine der bedeutendsten Landmarken Deutschlands darstellt. Schon gleich nach ihrer Aufstellung 1992 wurde sie zu einem wichtigen Monument im Duisburger Stadtbild. Mit dem klaren Orange (= Reinorange) wählte der Künstler die Farbe der größten Konzentration von Energie und Leuchtkraft. Damit wurde „Rheinorange“ zu einem Zeichen für Aufbruch und Wandel, für die Identifikation mit der Stadt Duisburg. Die Form erinnert an eine „Stahlbramme“. In dieser Art werden im Stranggussverfahren Blöcke z.B. aus Stahl gefertigt, um sie für die weitere Verarbeitung vorzubereiten.